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Burgen auf der Mühlviertler Alm

 

Ruine Ruttenstein

(Burgfläche 5.000 m²)
Die Burg wurde in historischen Quellen bereits 1160 als „castrum Rotenstein" mit bambergischem Besitz erwähnt. Urkundlich wird sie jedoch erst 1209, in einer von Herzog Leopold für das Kloster Baumgartenberg ausgestellten Urkunde, unter dem Namen Rotenstein erwähnt.

Der Baubestand der Hochburg deutet jedoch auch darauf hin, dass die Burg wesentlich älter ist.
Eine Reihe von bekannten Geschlechtern (Habsburger, Kapeller, Wallseer, Lichtensteiner, ua) waren in der Folge durch Erbschaft, Verpfändung oder Kauf im Besitz dieser Burg.Seit 1823 sind die Herzoge von Sachsen-Coburg-Gotha Eigentümer der Herrschaft Greinburg, zu der Ruttenstein auch heute noch gehört. Ruttenstein verfiel im 17. Jh., als der Besitz mit der Greinburg vereinigt wurde.
Die Ruine in 750 m Seehöhe ist heute fachmännisch abgesichert und betreut durch Gemeinde und Erhaltungsverein welche intensiv an der Instandhaltung arbeiten.

Zur Website der Ruine Ruttenstein >

 

Ruine Prandegg

(Burgfläche 2.435 m²)
Die Burgruine Prandegg ist eine der größten Burgruinen Oberösterreichs gelegen auf einem Höhenrücken im Waldaisttal. Markant ist der besteigbare Rundturm mit 23 m Höhe.

Die um 1200 vom Ministerialiengeschlecht der Prandtner errichtete Burg sicherte die Besitzrechte des Klosters St. Emmeram in der Region zwischen Aist und Naarn. Die Burg wechselte mehrmals die Besitzer, die aus bedeutenden Herren- und Rittergeschlechtern kamen.

Sie gehörte von 1534 bis 1631 den mächtigen Jörgern und wurde in alten Verkaufsurkunden als „stark und wohlversehen“ geschildert. Die Gemächer wurden als „sommerlich, luftig und licht“ bezeichnet (1631).

Die nachfolgenden Scherffenberger und Salburger ließen Prandegg unbewohnt. Die Burg verfiel rasch und wurde schon 1786 als Ruine bezeichnet. 1823 ging sie in den Besitz der Herzoge von Sachsen-Coburg-Gotha über und blieb es bis heute.

Seit 1996 arbeitet der Burgverein Prandegg mit vielen freiwilligen Helfern an der Erhaltung der Burg.

Der Ruine vorgelagert ist der ehemalige Meierhof, der als Burgtaverne zur Einkehr einlädt. Ein Burgmuseum thematisiert das Verhältnis zwischen adeliger Grundherrschaft und den bäuerlichen Untertanen.

Eine Freiluftarena bietet Raum für kulturelle Veranstaltungen. Ruine, Meierhof, ehemaliger Turnierplatz mit Arena bilden ein eindrucksvolles Ensemble.

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